Weltcup Punkte in der USA – Unvorhergesehene Probleme für das MHW Cube Racing Team

In Windham USA, dass nur 3 Fahrstunden von New York entfernt ist, findet an diesem Wochenende der fünfte Weltcup Lauf zur olympischen Cross Country Mountain Bike statt. Dort reißen unsere beiden MHW Fahrer Philipp Bertsch und Sven Strähle auf eigene Faust und mit dem Segen des Bundestrainers nach Übersee. Während es eine Woche zuvor in Kanada noch nicht ganz rund lief, (Plätze 32 u.33) haben sich die beiden Fahrer auf die Strecke in der USA gut eingestellt. Doch unvorhergesehene Schwierigkeiten der Strecke machen das Rennen nicht zu einer leichten Aufgabe.

Die Erste Runde – Starker Auftakt

„Die Strecke ist ähnlich wie in Heubach, lange steile Anstiege das liegt mir“, so Sven Strähle zuversichtlich vor dem Start. Und tatsächlich, die Strecke scheint den beiden MHW Fahrern zu liegen. Nach der ersten Runde waren Philipp Bertsch und Sven Strähle in den Top 30 im Feld unterwegs. Bertsch kann stetig nach vorn fahren und beendet das Rennen auf Platz 25.  Doch die Strecke erweißt gewisse Schwierigkeiten  für Strähle auf. Für Ihn läuft es nicht wie erhofft und bereits noch in der ersten Runde hatte der Bronze Gewinner der Deutschen Meisterschaften Probleme mit der Atmung.

Philipp Bertsch TURA Untermünkheim bei einer Bachdurchfahrt, fährt in USA in die Punkteränge.

Philipp Bertsch TURA Untermünkheim bei einer Bachdurchfahrt, fährt in USA in die
Punkteränge.

Strecke macht zu schaffen

Die Strecke erweißt sich als relativ heimtückisch. Der extreme Staub, der durch Druck auf der Pedale entsteht, schlägt Strähle immer weiter zurück. Dadurch „…gibt es Astma ähnlicheAtemprobleme“ berichtete er. Stets der schwierigen Bedingungen legt Strähle alles auf die letzten 2 von 5 Runden. Leider gehst es aber auch hier nicht besser. „Am Ende bin ich froh überhaupt durchgekommen zu sein“, so Strähle sichtlich enttäuscht nach der Zieldurchfahrt.

Punkte Jagd

Am Montag fliegen beide gemeinsam mit dem Nationalkader wieder nach Deutschland zurück. Bereits am Mittwoch steht Bertsch gemeinsam mit 6 weiteren Piloten aus der Untermünkheimer MHW Cube Equipe (ZURA) bei der Trans Schwarzwald, dem härtesten Deutschen Marathonrennen am Start. „Ich muss das durchziehen, mein Ziel ist es im Deutschen Kader zu bleiben, da brauche ich die Punkte, ich hoffe der Jetlag nimmt mir nicht zu viel Kraft“.

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