Sven Strähle bester MHW CUBE Biker beim Weltcup in Méribel

Der letzte Lauf des Cross-Country Weltcups 2014 fand am Wochenende in den französischen Alpen statt. In der U23-Klasse waren 105 Fahrer am Start. Mit dabei: vier Jungs vom MHW-Cube-Racing-Team.

Méribel/Frankreich.

Wie bereits im Vorfeld berichtet, ging es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und sich zu zeigen. Dass dies gar nicht so einfach ist, bewies sich einmal mehr. Während vorne der Franzose Jordan Sarrou im Kampf um den Sieg seine Konkurrenten schon in der ersten Runde abgehängt hatte, war in diesem Rennen für unsere Jungs die sogenannte 80%-Regel der größte Gegner: Fahrer, deren Rückstand am Ende einer Runde mehr als 80 Prozent des Führungsfahrers beträgt, werden aus dem Rennen genommen.
Den besten Start hatte der im Dress der amerikanischen Nationalmannschaft startende Sam Weber. Von Beginn an machte der Enslinger mächtig Druck und konnte von Startplatz 92 bis auf Rang 50 vorfahren. Leider kosteten diese Überholmanöver zu viele Körner, so dass er sich bald schon wieder in hinteren Regionen des Feldes wiederfand. Er beendete das Rennen auf Platz 84 und blieb damit hinter seinen eigenen ambitionierten Erwartungen zurück. Auch für Louis Wolf, der sich viel vorgenommen hatte, lief es nicht rund. Schwere Beine und zwei Stürze vernichteten seine Hoffnungen auf eine Top-30 Platzierung, die jedoch so wichtig für eine WM Nominierung gewesen wäre. Schade! Am Ende wurde es Platz 73. Philipp Bertsch war mit der Empfehlung einer Top-20 Platzierung bei der Trans-Schwarzwald ins Rennen gegangen und konnte daher mit seinem 67. Platz nicht richtig zufrieden sein. Sven Strähle dagegen, der vierte Mann im Bunde, überraschte und konnte gänzlich mit sich zufrieden sein: Obwohl er für das Rennen nur nachnominiert wurde, fuhr er das beste Ergebnis des Teams ein. Auf dem vorletzten Platz gestartet, ließ sich Strähle nicht entmutigen und kämpfte sich Position um Position nach vorne. Über weite Strecken des Rennens konnte er sich am deutschen Meister Georg Egger und an Nationalmannschaftskollegen Lukas Baum orientieren. Gegen Ende jedoch verließen ihn ein wenig die Kräfte und somit fiel er in der letzten Runde noch um 6 Plätze zurück. Am Zielstrich behauptete er einen tollen 64. Rang und beendete damit seine erste Weltcup-Saison mit einem kleinen Ausrufezeichen.

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