Durch zwei Unterführungen führt uns der Weg

Serrano Schinken und taube Oberarme – Maibike 2014

Gestern, am Sonntag dem 04. Mai, war ich beim Maibike in Ettlingen (bei Karlsruhe) am Start. Eine Mountainbike Ausfahrt mit drei verschieden langen Streckenvarianten. Wir haben die „Fun Ride“- Runde mit knapp 40 km absolviert. Kurzum: Es war richtig genial! Aber wenig Schlaf und extrem frühes Aufstehen ist nicht förderlich und ich habe gemerkt, dass das Marathon-Training wenig mit dem Radfahren zu tun hat. Achja, und der Arsch tut weh.
Aber lest und seht (viele Bilder) selbst!

Viel zu früh

Viel zu früh

Der frühe Vogel und so

Wer um 8 Uhr in Ettlingen am Start sehen will, der muss in Heilbronn sehr früh losfahren. Das war mir klar. Also klingelt der Wecker um 6:30 Uhr. Nach nur 4 Stunden Schlaf geht natürlich ohne Kaffee gar nichts. So besteht das schnelle Frühstück auch nur aus nem kleinen aber starken Kaffee, Wasser, einer Banane und grünem Apfel (in Gelform :-). Das Thermometer zeigt nur 4,5°C an! Das ist doch recht frisch :) Also noch schnell die Arm- und Beinlinge anziehen. Dann geht es auch schon los auf die Autobahn. Das Mountainbike habe ich zum Glück schon am Vortag ins Auto gestopft.

Das schnelle Frühstück

Das schnelle Frühstück

Und natürlich habe ich es nicht pünktlich auf 8 Uhr geschafft. Die Zeit, die ich benötige um das Rad aus dem Kofferraum zu holen, es zusammenzubauen und mich fertig zu machen, hatte ich nicht bedacht. Die anderen haben meine Startnummer schon abgeholt. Mit drei Kabelbindern ist die Nummer schnell montiert. Um 8:20 Uhr stehen wir zu viert am Start und es geht los. Eine Rad-Ausfahrt ist ja kein Rennen, es gibt nur ein Startfenster in dem man starten muss. Also alles entspannt.

Auf der Strecke

Das Wetter ist an diesem Sonntag voll auf unserer Seite. Nachdem es die Tage vorher so kalt und regnerisch war, scheint heute die Sonne. Was wir im Wald nur leider nicht immer mitbekommen. Es ist doch recht frisch. Die Arm- und Beinlinge zahlen sich aus. Durch die 1000 (!!) Starter war es am Anfang recht eng auf der Strecke, aber alle waren guter Laune und sehr Entspannt. Wir werden langsam warm. Durch mein Lauf-Training für den Marathon bin ich schon ewig nicht mehr richtig Rad gefahren dieses Jahr. Weder mein Rennrad, noch mein Mountainbike wurden oft bewegt :-/
Bald merke ich, so fit auf dem Bike wie die letzten Jahre bin ich nicht mehr. Aber die Ausdauer ist ja da. Das muss reichen :-)

Durch zwei Unterführungen führt uns der Weg

Durch zwei Unterführungen führt uns der Weg

Auf der Strecke gibt es kaum Zeit zum durchatmen. Es geht entweder bergauf oder bergab. Aber so muss das sein! Durch die Zusammenarbeit mit der Stadt Ettlingen wurden der Organisation des Maibikes fast alles Trails genehmigt. (Danke dafür!!) Dadurch sind wir ein Großteil der Strecke auf den besagten Trails unterwegs. Leider nicht immer nur bergab. So kommt es einmal sogar dazu, dass wir ein kurzes Stück auf einem Trail bergan schieben müssen. Zu unserer Erleichterung, sind wir nicht die einzigen, denen es so geht.

Die Trails hinunter

Die Trails hinunter

Durch die Reifen von Landwirtschaftsmaschinen geht es teilweise wie auf einem Waschbrett die Berge hinunter. Dabei schlafen uns des öfteren die Arme ein, bzw, sie werden fast taub. Man klammert sich so stark an den Lenker, muss bremsen und lenken und dabei wird man komplett durchgeschüttelt. Aber so muss das sein! Wir sind kaputt aber glücklich und genießen jede Minute. Gegen Ende werden die Wege immer steiniger und richtig scharfkantig. Ich bin mal wieder erstaunt, was die Räder und vor allem die Reifen alles aushalten, ohne Schaden zu nehmen!

Die Strecke führt größtenteils nur durch den Wald. So gibt es leider nicht viele Punkte, die eine Aussicht bieten. Ein paar Stellen gibt es aber doch. Die Fahrt ins Moosalbtal zum Beispiel ist sehr schön oder die Sicht ins Rheintal ist immer in Blick wert.

Die Fahrt ins Moosalbtal

Die Fahrt ins Moosalbtal

Eine Kulinarische Reise

Hier muss man den Organisatoren mal ein richtig großes Lob aussprechen! Die Verpflegung auf der Strecke ist vorbildlich. An den Zwei Verpflegungsstellen wird allerhand gutes verteilt. Natürlich gibt es Bananen, Äpfel und allerlei Obst. Aber auch Nüsse, Zopf und Süßigkeiten kann man sich gönnen. An der zweiten Verpflegungsstelle wartet einen Überraschung auf uns. Es gibt Serrano Schinken, Wein und ein leckeres Brot. Wir wollen nicht mehr weiter fahren!

Serrano Schinken, Bikerherz was willst du mehr?

Serrano Schinken, Bikerherz was willst du mehr?

Zurück im Ziel

Nach ca. 2:52 Stunden (reine Fahrzeit, ohne Pausen) und 39 Kilometern kommen wir total fertig aber glücklich wieder im Horbachpark in Ettlingen an. Der Durchschnitt von 13,7 km/h stört uns nicht weiter. Es gibt ja nichts zu gewinnen :-) Wir legen die Bikes in die Sonne, holen uns schnell ein paar isotonische Hopfengetränke (der Mineralienhaushalt muss dringen wieder ausgeglichen werden) und essen noch eine Kleinigkeit und legen uns zu unseren Mountainbikes dazu. Nächstes Jahr kommen wir wieder! So muss das sein!

Der Mineralienhaushalt wird wieder ausgeglichen

Der Mineralienhaushalt wird wieder ausgeglichen

Fazit

Das frühe Aufstehen lohnt sich immer!

Ich denke, das kann man so stehen lassen :)

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