Abenteuer Island – MHW Cube Racing Team holt 3. Platz bei Blue Lagoon Challenge

Louis Wolf fährt beim Bike-Marathon in Island aufs Podium. Bei der Blue Lagoon Challenge in Gindvík, ein MTB-Marathon über 60 km Länge, fuhr der Untermünkheimer hinter dem dänischen Meister Sören Nissen und dem Isländer Ingavar Ómarsson auf einen beeindruckenden dritten Rang. Eingeladen direkt vom Sponsor Cube präsentierte Wolf sich und seine Mannschaft im besten Licht.

Startort des Marathons war Hafnarfjörður, ein kleines Dorf in der Nähe der Hauptstadt Reykjavík. Die malerische Strecke führte entlang von Lavafeldern zum Zielort Bláa Lónio (Blaue Lagune), einem natürlichen Thermalfreibad bei Grindavík. Der junge deutschte Athlet wollte den Marathon als Vorbereitung und Generalprobe für die nächste Woche stattfindende deutsche Meisterschaft nutzen, und ging dementsprechend motiviert an den Start.

Schneller Start und Wilde Ponys

Beim stark besetzten Elite Feld ging vom Start weg die Post ab. Der amtierende dänisch Meister Nissen legte von Anfang an ein Wahnsinns-Tempo vor und konnte sich sofort absetzen. Nach zwei Kilometern jedoch wurde die Strecke wilde Island Ponys blockiert. Durch diesen Umstand gelang es Louis Wolf und einem isländischen Mitstreiter wieder aufzuschliessen. Bei Kilometer 20 konnte sich der extrem starke Däne erneut absetzen. Der MHW Cube Racing Team Fahrer, der mittlerweile Begleitung von zwei Isländern hatte, musste einen Großteil der Verfolgungsarbeit selber verrichten da die Isländer lieber  in seinem Windschatten Körner sparen wollten. Am Berg versuchten diese nun Wolf abzuhängen, doch der junge Deutsche liess sich nicht abschütteln.

Im Sprint aufs Podium

Der Kampf um den Sieg war längst entschieden, denn der Däne hatte einen zu großen Vorsprung. Spannend wurde es jedoch beim Kampf um die Plätze. Louis Wolf konnte sich in einer Sprintentscheidung der Verfolgergruppe den dritten Platz sichern. In Anbetracht des starken Teilnehmerfelds war dies jedoch eine tolle Leistung auf die Wolf zurecht stolz sein kann: „Es war eine schöne Woche hier in Island und mit Platz drei konnte ich mich in diesem starken Teilnehmerfeld richtig gut verkaufen. Meine Beine fühlen sich gut an und ich freue mich bei meinen letzten U23- Deutschen Meisterschaften nächste Woche nochmal alles zu geben“.

Mit einem solch motivierenden Ergebnis kann dann bei der DM eigentlich nichts mehr schiefgehen.

 

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